"In Karlsdorf-Neuthard lebt man gut und sicher"

Polizei präsentiert erfreuliche Zahlen bei der Kriminal- und Unfallstatistik

"In Karlsdorf-Neuthard lebt man sicher", so das erfreuliche Fazit der Vertreter der Polizei bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend in der Bruchbühlhalle Neuthard.
Polizeioberrat Wolfgang Ams und der Leiter des Polizeipostens Karlsdorf-Neuthard, Polizeihauptkommissar Dieter Hauser, stellten die Polizeiliche Kriminal- und Unfallstatistik für das Jahr 2020 detailliert vor.
Die Beamten konnten dabei mit durchweg positiven Zahlen aufwarten.
Die nach einem einheitlichen Standard erarbeitete Übersicht mit den begangenen Straftaten über einen festgelegten Erfassungszeitraum weist insgesamt für Karlsdorf-Neuthard wiederum unspektakuläre Zahlen aus.
So war in Karlsdorf-Neuthard ein allgemeiner Rückgang bei den polizeilich allgemein erfassten Fällen (323 im Jahr 2020 gegenüber 355 im Jahr 2019) zu verzeichnen, ein Rückgang von neun Prozent. Der erfreuliche Trend, der sich auch in den landes- und landkreisweiten Zahlen zeige, habe nicht nur mit Corona zu tun, so die Einschätzung der Fachleute. Vielmehr hätten auch vorbeugende Maßnahmen, die sogenannte präventive Arbeit, eine gute Zusammenarbeit von Polizei und Gemeinde vor Ort sowie eine sichtbare Polizeipräsenz einen gewichtigen Anteil bei der Verhinderung von Straftaten, hieß es.
Die sogenannte Häufigkeitsziffer – die Zahl der Straftaten je 1.000 Einwohner – liege in Karlsdorf-Neuthard auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2008. Damit steht die Gemeinde auch im landesweiten Vergleich sehr gut da, so Ams, der betonte: „Das ist eine sehr gute Entwicklung, die bestätigt, dass man in Karlsdorf-Neuthard gut und sicher lebt.“
Der Polizeioberrat nannte exemplarisch das Thema Wohnungseinbrüche, das nicht nur direkt davon Betroffene häufig als extrem belastend und einschneidend in Bezug auf ihr allgemeines Sicherheitsgefühl empfänden. Die Zahl dieser Straftaten sei zuletzt deutlich gesunken, erläuterte er den Ratsmitgliedern und den interessierten Zuhörern. Vier Wohnungseinbrüche wurden demnach im vergangenen Jahr in Karlsdorf-Neuthard registriert, im Jahr 2013 etwa lag diese Zahl bei 19. Auch dafür machte Ams unter anderem „eine verstärkte polizeiliche Präsenz und eine gute und enge Zusammenarbeit der Akteure vor Ort als entscheidende Erfolgsgaranten“ aus.  
Hingegen würden sogenannte Vermögens- und Fälschungsdelikte, vor allem im Internet („Cyber-Kriminalität“), bundes- und landesweit generell zunehmen.
99 solcher Delikte wurden in Karlsdorf-Neuthard im vergangenen Jahr angezeigt, das sind elf mehr als noch ein Jahr zuvor.  
Unspektakulär zeigt sich anhand der polizeilichen Auswertung auch die Unfallentwicklung der Jahre 2018 bis 2020 in der Hardtgemeinde. In Summe wurden demnach im letzten Jahr 223 Verkehrsunfälle erfasst. 
Schwerere Unfälle mit Beteiligung von Fußgängern waren glücklicherweise keine zu verzeichnen. In einem Fall wurde ein Radfahrer bei einem Unfall schwerer verletzt. Besondere Unfallschwerpunkte seien nicht vorhanden, hieß es.
Bürgermeister Sven Weigt dankte der Polizei ausdrücklich für ihren „stetigen, engagierten Einsatz für die Sicherheit aller Einwohnerinnen und Einwohne“ und hob insbesondere die „ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ hervor.
Gerade die immer wieder gezeigte Präsenz, auch von berittener Polizei oder Fahrradstreifen, trage zu einem guten Sicherheitsgefühl der Bevölkerung bei und schrecke potenzielle Straftäter wirksam ab, so die Einschätzung des Rathauschefs. Namentlich Wolfgang Ams, dem langjährigen Leiter des Polizeireviers Bruchsal, der seit kurzem einen neuen Aufgabenbereich in Karlsruhe übernommen hat, dankte Weigt für die immer sehr gute Zusammenarbeit, ebenso dem Postenführer Dieter Hauser und seinem Team. Dass der Polizeiposten Karlsdorf-Neuthard künftig personell aufgestockt werden soll, war eine weitere erfreuliche Nachricht bei der Ratssitzung.
 

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