Luftfilter an den Schulen haben sich bewährt

Karlsdorf-Neuthard war Vorreiter

Als eine der ersten Schulen im Land konnten sich die Schönbornschule Karlsdorf und die Sebastianschule Neuthard bereits im vergangenen Herbst über den Kauf von Luftfiltern für jedes Klassenzimmer freuen. Damit nahm die Gemeinde eine Vorreiterrolle ein.
Nach einigen Monaten Testbetrieb können die beiden Schulen jetzt mit einer sehr positiven Zwischenbilanz aufwarten.
„Mit der Anschaffung der Geräte für alle Klassenräume hat die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard damals zunächst auf eigenes Risiko – Zuschüsse von Bund oder Land standen noch nicht fest – viel zur Sicherheit für unsere Schulkinder geleistet“, so Rektorin Monika Freimuth von der Schönbornschule.
Bürgermeister Sven Weigt, der Gemeinderat und das Technische Bauamt sowie der Corona-Krisenstab im Rathaus hätten frühzeitig erkannt, dass leistungsfähige Luftfilter in Innenräumen einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten könnten. Wobei es auf die Kombination verschiedener Maßnahmen ankomme wie regelmäßiges und ausgiebiges Lüften, Luftreinigung und je nach aktueller Infektionslage Maskentragen, so die Überzeugung der Verantwortlichen. Die aktuelle Entwicklung – immer mehr Städte und Gemeinden ziehen mit der Anschaffung von Luftreinigungsgeräten nach oder diskutieren noch darüber – sowie aktuelle wissenschaftliche Einschätzungen scheinen dem Karlsdorf-Neutharder Weg nun auch im Nachhinein recht zu geben.
„Luftfilter alleine leisten wie erwartet keine Wunderdinge. Sie können aber in sinnvoller Kombination mit den beschriebenen Maßnahmen zu mehr Sicherheit im Schulalltag beitragen“, sagt Bürgermeister Sven Weigt.   
„Im Zusammenhang mit den ebenfalls gekauften und bereits eingesetzten CO2-Warngeräten konnte ein schlüssiges Konzept entwickelt werden, das regelmäßige und punktgenaue Lüftung ermöglicht, ohne – gerade in der kühleren Jahreszeit – auf eine Dauerlüftung angewiesen zu sein“, so Monika Freimuth, die Rektorin der Schönbornschule.
Die Schülerinnen und Schüler der örtlichen Schulen hätten dadurch die bestmögliche Sicherheit vor Ansteckungen.
„Wir konnten feststellen, dass unser Hygienekonzept, von dem die Filter- und Warnanlagen wichtige Bausteine sind, gerade in der kalten Jahreszeit auch weitere Erkrankungen verhindert hat. So blieb im November und Dezember die sonst übliche, größere Krankheitswelle durch Erkältungskrankheiten weitgehend aus“, zieht die Schulleiterin ein sehr positives Fazit.
Dies habe sie auch im Elternbeirat und in der Schulkonferenz erfreut berichten können, berichtet Monika Freimuth, die sich dankbar darüber zeigt, „dass unsere Schulen eine solche nicht selbstverständliche und vorausschauende Unterstützung von der Gemeinde erfahren haben.“
Die Rektorin sieht die Anschaffung und Installation der Luftreiniger in den Schulen ebenso wie ihr Amtskollege Bernd Magin von der Sebastianschule Neuthard als rundum lohnend und gelungen an. Es sei über den hygienischen Effekt hinaus zudem festzustellen, dass dank des Einsatzes der modernen Technik die Raumluft insgesamt deutlich besser geworden sei, so die Wahrnehmung von Monika Freimuth.
„Auch deshalb ist diese Anschaffung auch eine Zukunftsinvestition, da auch in Nicht-Coronazeiten dadurch nach unserer Erfahrung viele Krankheitskeime vermieden werden können“, ergänzt die Rektorin.

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