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„Nie war sie so wertvoll wie heute“: Die Notfallhilfe Karlsdorf-Neuthard leistet in der Hardtgemeinde an allen Tagen im Jahr rund um die Uhr schnelle und nicht selten lebensrettende medizinische Hilfe bei Unfällen oder akuten, schwerwiegenden Erkrankungen. Die ehrenamtlich Aktiven blicken laut Einsatzstatistik für das Jahr 2019 auf eine Vielzahl von oft komplexen und herausfordernden Einsätzen zurück. Nach 221 Einsätzen im Jahr 2018 ist die Notfallhilfe demnach im Jahr 2019 zu insgesamt 251 Einsätzen ausgerückt. Im Durchschnitt sind dies knapp fünf Einsätze pro Woche. In der Mehrzahl (122 Mal) wurden die Helfer wegen internistischen Notfällen angefordert, gefolgt von chirurgischen (58) und neurologischen (36) Indikationen sowie Verkehrsunfällen und sonstigen Einsätzen (22 bzw. 13). Knapp ein Viertel der Einsätze entfielen auf die Zeit zwischen 22 Uhr und 7 Uhr morgens. „Das aktive Notfallhilfe-Team besteht derzeit aus zwei Rettungssanitätern, einem Rettungsassistenten sowie einer Notfallsanitäterin, die alle neben Beruf und Familie ehrenamtlich in der DRK-Bereitschaft Neuthard sowie zusätzlich in der Notfallhilfe tätig sind“, erläutern Leiter Dominik Schaaf und Andreas Friedrich vom Team. Zusätzlich seien ein Rettungssanitäter sowie ein Notfallsanitäter an den Wochenenden aktiv. Damit sei der Ausbildungsstand deutlich höher als vom DRK-Kreisverband gefordert. Die Entscheidung, ob die Notfallhilfe bei einem medizinischen Einsatz alarmiert wird, liegt im Ermessensspielraum der integrierten Leitstelle in Karlsruhe. „Die Einsätze werden nicht durch die Krankenkassen bezahlt. Die Ausrüstung finanziert der DRK-Ortsverein Neuthard zusammen mit Hilfe der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard sowie aus Spenden“, heißt es weiter. Und: „Die Aktiven der Notfallhilfe danken allen Unterstützern und Spendern, ohne die unsere wichtige Arbeit kaum vorstellbar wäre.“

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Zum Neujahrsempfang lud die Gemeinde am Mittwochabend in die Altenbürghalle ein, und viele Einwohner und Vertreter des öffentlichen Lebens aus Gemeinderat und Institutionen, Vereinen, Unternehmen und Politik nutzten die willkommene Gelegenheit, einander ein gutes neues Jahr zu wünschen und den Austausch zu pflegen. Erst mit ein paar Minuten Verspätung konnte das offizielle Programm beginnen, denn zuvor freuten sich die Besucher, von Bürgermeister Sven Weigt und Ehefrau Constanze persönlich begrüßt zu werden. Die bekannte Gesangsformation "Big 5" eröffnete den Abend mit a-cappella vom Feinsten.  Bürgermeister Sven Weigt erläuterte in seiner Ansprache, dass im vergangenen Jahr in Karlsdorf-Neuthard wieder vieles erreicht, umgesetzt oder in Gang gesetzt wurde. "Selbstverwaltung braucht Raum und finanzielle Mittel; der Erfolg, besonders in Baden-Württemberg, sind die gute funktionierenden Kommunen", betonte der Rathauschef und mahnte an die Landes- und Bundespolitik gerichtet zugleich: "Wir wollen nicht als Erfüllungsgehilfe in einer zentralisierten Auftragsverwaltung oder als permanenter Bittsteller, sondern auf Augenhöhe gesehen werden." Junge Menschen ermutigte er, ihre Ideen einzubringen, was von jeher ein Motor des Fortschritts sei. Allerdings dürfe daraus kein Generationenkonflikt entstehen, denn auch die Älteren hätten in der Vergangenheit Enormes geleistet, worauf wir heute stolz sein dürften und was das Fundament unserer Gesellschaft sei. "Wir müssen die Chancen in der Veränderung sehen, die Stärken der Erfahrung der Älteren und den kühnen, unvoreingenommenen Blick der Jungen in gegenseitiger Wertschätzung der Position des Anderen nutzen", plädierte der Bürgermeister für gegenseitiges Verständnis und Unterstützung. Die kommenden Herausforderungen würden nicht kleiner werden, sie seien oft komplex und langatmig, sie sollten jedoch als Chance gesehen und ohne Angst, vielmehr mit Hoffnung und Zuversicht, angegangen werden. Die Fertigstellung und Einweihung der neuen Sporthalle, den Spatenstich für die Erweiterung von betreuten Wohnungen, Sanierung der Kreisstraße, Optimierung der Kinderbetreuung und Kindergarten-Außenanlage, Start der Sanierung für die Zehntscheune, die Einrichtung alternativer Bestattungsformen, die Erneuerung der Laufbahn im Altenbürgstadion oder den Baubeginn im neuen "Gerster-Areal" nannte Weigt beispielhaft für viele Projekte, die von Gemeinderat und Verwaltung im Jahr 2019 erfolgreich umgesetzt wurden. Im Jahr 2020 stünden unter anderem an der Neubau des Feuerwehrhauses ("das erste in Holzbauweise"), der Neubau der Grundschule in Karlsdorf und die Beantragung einer Realschule, die Erweiterung des Pflegeheims, Schaffung von Wohnraum und - als ein Kernstück und ein Meilenstein in der Gemeindeentwicklung - die Zusammenlegung der Gemeindeverwaltung an einen Standort und die damit mögliche Neugestaltung der Ortsmitten. Den derzeit - wegen bundespolitischer Vorgaben stockenden - Glasfaserausbau gelte es voranzubringen. Beschäftigen wird die Gemeinde im laufenden Jahr außerdem die  Sanierung der Straßen und Gehwege, die internationale Klimapartnerschaft und der European Energy Award, der Baubeginn der Wasserenthärtungsanlage, der mögliche Neubau eines Kindergartens und eine Konzeption für die nun wieder möglich erscheinende Realisierung einer Stadtbahn.   Eine Vielzahl von herausfordernden Aufgaben also, wofür die Finanzlage der Gemeinde gut aufgestellt sei, so Weigt. Die der Bundespolitik zuvor verbal zugespielten Bälle übernahm der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Danyal Bayaz, und sah durchaus den einen oder anderen Ansatz, um allen obliegende Projekte wie etwa die Beratung und Betreuung von Asylsuchenden oder den Breitbandausbau, gut weiterführen und voranbringen zu können. Für die Kirchengemeinden überbrachte Pfarrer Dr. Torsten Forneck von der katholischen Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau die besten Glück- und Segenswünsche für das neue Jahr. Insbesondere wünschte der Seelsorger mit dem Blick auf die aktuelle Krise im Nahen Osten, dass Verständnis und Frieden die Oberhand behalten mögen. "Frieden fängt im Kleinen, bei uns schon an", appellierte Forneck an ein gutes und respektvolles Miteinander. Für die Ortsvereine dankte Andreas Friedrich für das gute Miteinander von Gemeinde und Vereinen und verwies darauf, dass der Slogan "Liebenswert, lebenswert" von mehr als 80 Ortsvereinen vielfältig, engagiert und leidenschaftlich mit Leben erfüllt werde; ein hervorragendes Angebot, worauf die Gemeinde stolz sein dürfe. Die Bewirtung übernahmen in bewährter Weise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde.     

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Einstimmig verabschiedet hat der Gemeinderat von Karlsdorf-Neuthard in seiner letzten Sitzung des Jahres den Haushaltsplan für das Jahr 2020. Dieser sieht Investitionen in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro vor, wie Bürgermeister Sven Weigt erläuterte. Erwartet wird unterm Strich ein Plus von 336 400 Euro, womit alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt seien, allerdings bleibt der Überschuss unter anderem wegen zurückgehender Steuereinnahmen deutlich hinter den jeweils sehr guten Vorjahren zurück. Das langfristig angestrebte Finanzpolster werde dennoch erreicht, hieß es. Im kommenden Jahr stehen einige wichtige Projekte an: So sind allein für Straßen- und Gehwegsanierungen rund 1,4 Millionen Euro und für Gebäudesanierungen knapp eine Million Euro eingeplant. Nicht nur hier wünscht sich der Bürgermeister eine deutlichere und nachhaltigere finanzielle Unterstützung vom Land, denn den Gemeinden würden ständig neue Aufgaben zugewiesen ohne die notwendige, nachhaltige Kostenerstattung. Das neue Feuerwehrhaus schlägt nach heutigem Stand mit mehr als den erwarteten 4,5 Millionen Euro zu Buche. Ein weiteres, epochales Großprojekt ist die geplante Zusammenlegung der beiden Rathäuser und die Neugestaltung der Ortsmitten und hier vor allem die Schaffung eines neuen, funktionalen Ortsmittelpunkts in Neuthard. Darüber soll der Gemeinderat in Kürze entscheiden. Die Verwaltung soll demnach in Karlsdorf an einem Standort untergebracht werden und damit künftig nicht mehr in zwei getrennten Rathäusern. In Neuthard soll im und um das jetzige Rathaus eine funktionale Ortsmitte als Treffpunkt für alle Generationen entstehen, wo unter anderem Kinderbetreuung, Einrichtungen für Senioren und Vereine ein neues Domizil bekommen sollen. Die Planung wurde im September bereits ausführlich unter anderem im Gemeinderat und in einer Bürgerversammlung vorgestellt. Auch der Bau eines neuen Kindergartens ist in Karlsdorf-Neuthard ein Thema, weil die Geburtenzahlen weiterhin steigen. In Karlsdorf ist der Neubau einer Grundschule angedacht. "Dran" ist die Gemeinde auch am Projekt Stadtbahn. „Genauigkeit vor Geschwindigkeit“ müsse zwar gelten, doch habe der Gemeinderat bereits Planungskosten im Haushalt eingestellt. Auch neuer, bezahlbarer Wohnraum soll möglichst geschaffen werden, wobei der Grundsatz "Innenentwicklung vor Außenentwicklung" zu beachten sei. Alle vier Gemeinderatsfraktionen stimmten dem Haushaltsplan zu, nachdem deren Redner in ihren Haushaltsreden die jeweiligen Standpunkte und Schwerpunkte erläutert hatten.

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Für erstaunte und erschrockene Blicke sorgten die jüngsten, augenfälligen Rodungen durch das Staatliche Forstamt im Staatswald Kammerforst rund um den Waldsportplatz in Karlsdorf-Neuthard. Rund drei Hektar Waldfläche, das entspricht ungefähr der Größe von vier Fußballplätzen, zeigen sich seitdem in deutlich gelichtetem Zustand. Die Gemeinde war über den Beginn der Aktion im Vorfeld nicht informiert worden. Jetzt trafen sich die Vertreter von Forstamt und Gemeinde vor Ort, um die Hintergründe der Aktion zu erläutern. „Wegen der massiven Schädigungen und des Absterbens von Kiefern und Buchen gab es zur Fällung der Bäume keine Alternative“, stellte Forstamtsleiter Martin Moosmayer klar. Die Rodung sei notwendig gewesen, um die Sicherheit im Wald zu gewährleisten und der Ausbreitung von Schädlingen entgegenzuwirken. “Der Hardtwald gehört zu den am stärksten geschädigten Gebieten im Landkreis Karlsruhe. Als Folge des Dürrejahres 2018 und des erneut heißen Sommers 2019 sind massive Schäden entstanden, auf die wir reagieren mussten“, so der Fachmann. Vor allem der Kammerforst habe aufgrund der ohnehin schwierigen Standortbedingungen stark gelitten. Die Forstleute machen sich demnach große Sorgen, wie rasant sich der Wald verändert und damit auch ein wichtiger CO²-Speicher verloren geht. Um die Waldflächen nachhaltig weiterzuentwickeln, müsse man die Bewirtschaftung anpassen. Eine sogenannte Naturverjüngung sei nicht möglich, weil dann nicht heimische Baumarten das Feld dominieren würden. So sollen die entstandenen Rodungsflächen im Kammerforst in Kürze wieder mit einheimischen, robusteren Baumarten neu bepflanzt werden. Dabei sollen vor allem Eichen gesetzt werden, die mit schwierigen Standortbedingungen besser zurechtkämen. Revierförster Thomas Fuchs verdeutlichte, dass man sich intensiv mit neuen Baumarten beschäftige, aber auch Erfahrungswerte brauche. Bürgermeister Sven Weigt, der mit mehreren Gemeinderatsvertretern an der Führung teilnahm, dankte den Forstleuten für ihr Engagement. Der Rathauschef betonte den Wert stabiler Wälder für das Ökosystem und damit für die kommenden Generationen. Auch die Strecke für den Lauftreff könne nach den Räumarbeiten wieder wie gewohnt genutzt werden, hieß es.    

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Unverständnis, Ärger und erschrockene Gesichter bei vielen, die im Wald unterwegs sind: Der Staatswald Kammerforst rund um den Waldsportplatz, der für die Gemeinde auch ein bedeutendes Naherholungsgebiet darstellt, ist seit wenigen Tagen kaum noch wiederzuerkennen. Die Forstverwaltung im Landratsamt Karlsruhe hat drei Waldflächen in der Größe von je einem Hektar sehr stark ausgeräumt – sprich viele Bäume gefällt. Auch Bürgermeister Sven Weigt zeigte sich bei einem Rundgang geradezu entsetzt über die großflächige Rodung, die mit der Gemeinde im Vorfeld nicht im Detail abgestimmt und vom Forstamt nicht vorher öffentlich bekanntgegeben wurde. Der Grund für die drastische Aktion seien die vielen abgestorbenen Bäume, die durch die anhaltende Trockenheit zu beklagen wären, hieß es vom Forstamt. Die Dürre in den vergangenen Jahren hat in den Wäldern des gesamten Landkreises demnach immensen Schaden verursacht. Die trockenen Sommer 2018 und 2019 hätte vielen schon angeschlagenen Bäumen den Rest gegeben. Dürre, Schädlingsbefall und Sturmschäden ließen an einigen Standorten keine andere Wahl, als auch beim Staatswald in Karlsdorf-Neuthard flächig zu arbeiten, argumentieren die Forstfachleute. Immerhin wurde eine Fläche von rund vier Fußballfeldern stark ausgedünnt. In der kommenden Pflanzperiode soll mit beständigeren Sorten wie Eiche, Spitzahornen und Kirschen wieder aufgeforstet werden, war zu erfahren. Diese kämen mit Trockenheit und Hitzegraden besser zurecht. Die Fachleute sprechen hier vom "Waldumbau". "Auch wenn Sicherheit an erster Stelle steht, dennoch: Sehr ärgerlich und bedauerlich ist, dass die Gemeinde und die Öffentlichkeit von dieser Maßnahme vorher nicht informiert und so "vor vollendete Tatsachen gestellt" wurden", heißt es aus dem Rathaus.

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Die Preisträger aus Sport, Musik und Zucht standen wieder im Mittelpunkt der 37. Gala der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in der Altenbürghalle.  Eingebettet in die Ehrungen war ein mitreißendes Showprogramm mit sehenswerten Darbietungen. Lust und Laune machte das HCN Showballett mit einem hinreißenden fantastisch gesungenen und getanzten Medley aus dem Musical König der Löwen. „Schön, dass Sie alle da sind“, sagte Bürgermeister Sven Weigt in seiner Begrüßung, „so können wir unseren Besten in glanzvollem Ambiente vor vielen Gästen einmal für ihren Einsatz danken. Lob zollte er den Organisatoren sowie dem Musikverein Neuthard, der die Bewirtung übernommen hatte, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu meistern wäre. Dem Rathauschef oblag es auch, die Sportlerinnen und Sportler zu ehren. Locker, charmant, fachkundig führten Aline Glur und Enno Gerdes durch den Abend. Die Ehrung der erfolgreichen Handballer übernahm Henning Fritz, der mit der Handball Nationalmannschaft Weltmeister wurde und zum Welthandballtorwart gekürt wurde. Die Spannung stieg, als Bürgermeister Sven Weigt gemeinsam mit Henning Fritz und unserem Mann im Landtag, Uli Hockenberger das Geheimnis lüftete, wer sich diesmal Sportlerin, Sportler Mannschaft des Jahres nennen darf. Auserkoren als Sportlerin des Jahres wurde Laetitia Bouc, die im Schwimmsport, hervorragende Leistungen erzielte. Bei den Deutschen Mannschafts Schwimmeisterschaften der Jugend wurde sie Dritte in Badischer Rekordzeit. Über die Auszeichnung Sportler des Jahres durfte sich Ronald Hess vom Schützenverein freuen. Er errang Erfolge als zweiter, vierter, fünfter Deutscher Meister, sowie als 2. Landesmeister. Die Ehre Mannschaft des Jahres wurde der 2. Mannschaft des FC Germania Karlsdorf zuteil. Sie wurde mit einer fulminanten Saisonbilanz Meister der Kreisklasse C und schaffte den Aufstieg in die Kreisklasse B Bruchsal. Im Unterhaltungsteil begeisterten die Flying Grufties ihr Publikum mit Klamauk, Akrobatik und Turnen auf hohem Niveau. Einen drauf setzte das Duo Laos mit atemberaubender Partnerakrobatik. Nach dem offiziellen Teil durfte noch Afterparty zur Musik der Rock Pop Cover Band Lässsig gefeiert werden. (Bericht: Brigitte Hübner).

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"Die Bewahrung des Friedens bleibt eine ständige Aufgabe und fängt im Kleinen an. Jeder ist dazu aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten", so Bürgermeister Sven Weigt bei der Ansprache zum Volkstrauertag. In Karlsdorf-Neuthard war die Gedenkstunde in diesem Jahr beim Ehrenmal auf dem Alten Friedhof in Karlsdorf. Im Anschluss an einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus, den der Frauenchor der Liederhalle mitgestaltete, kamen Gemeindevertreter und viele weitere Besucher dort zusammen, um den Toten der Weltkriege und den Opfern von Gewaltherrschaft zu gedenken. Vertreten waren die Fahnenabordnungen der Vereine, die Freiwillige Feuerwehr und Soldaten der Patenschaftskompanie aus Bruchsal. Pfarrer Dr. Torsten Forneck sprach das Totengedenken. Die Gedenkstunde wurde vom Musikverein Karlsdorf begleitet. Nachstehend veröffentlichen wir Auszüge aus der Ansprache des Bürgermeisters zum Nachlesen: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,   als der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 1919 vorschlug, einen Volkstrauertag einzuführen, ging es vor allem darum, die im Ersten Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten zu betrauern und ihrer zu gedenken. Seit den 1950er Jahren ist der Volkstrauertag dem Gedenken an die Kriegstoten und den Opfern der Gewaltherrschaft aller Nationen gewidmet. Seitdem ist er vor allem ein Tag der Mahnung und Rückbesinnung auf die Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft und ein Tag der Trauer um die vielen Millionen Opfer von Krieg und Gewalt zu allen Zeiten. Dieses Innehalten, Erinnern und Gedenken, zu dem uns der Volkstrauertag auffordert, ist wichtig, gerade in unserer so schnelllebigen und oftmals hektischen Zeit. Der Volkstrauertag mahnt uns jedes Jahr aufs Neue, die Lehren aus den Schrecken der Geschichte zu ziehen, und für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Dies umso mehr, weil bei uns in Zentraleuropa der Friede seit Jahrzehnten so selbstverständlich scheint, und gleichzeitig die Erinnerungen an die früheren Weltkriege immer mehr verblassen. Doch nur wer sich erinnert, kann aus der Vergangenheit lernen, um eine bessere Zukunft zu gestalten. Deshalb verdient es jede Geschichte, erzählt zu werden, und jedes Opfer verdient es, dass man sich seiner erinnert.   In diesem Jahr blicken wir besonders auf unser Nachbarland Polen. Am 1. September 1939 überfiel Nazi-Deutschland Polen. Als Tag des Beginns des Zweiten Weltkrieges mag dieses Datum vielen noch geläufig sein. Doch was in den Jahren der anschließenden Besatzung geschah, ist vielen in Deutschland kaum bewusst. Das polnische Leid war unvorstellbar. (...) Weitere Anlässe für einen Rückblick in die Geschichte hat das Jahr 2019 mehr als genug: Im Frühsommer wurde der Versailler Konsequenzen des Ersten Weltkrieges sowie der Landung der Alliierten 1944 in der Normandie gedacht. Im August jährte sich der Beginn des Warschauer Aufstandes zum 75. Mal. Und erst vor wenigen Tagen wurde der 30. Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer gefeiert.   Dass wir nun schon seit vielen Jahren in Frieden und Stabilität leben dürfen, ist sicher kein Zufall. Es ist vor allem dem steten Bemühen um Ausgleich, Verständnis und Freundschaft zwischen den Völkern zu verdanken. Frieden gründet in guter Nachbarschaft und in gegenseitigem Verständnis und Vertrauen.  Die Versöhnung der ehemaligen Erzfeinde Deutschland und Frankreich zeigt uns eindrucksvoll auf, was das echte Bemühen um Verständnis füreinander, der Einsatz für Menschlichkeit, Verständigung und Toleranz bewirken kann. Es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass Misstrauen, Hass und Feindschaft nicht das letzte Wort haben dürfen, sondern dass Menschlichkeit, Vergebung und Versöhnung stärker sind. Nehmen wir die Mahnung des Volkstrauertages ernst und versuchen wir dazu unseren ganz persönlichen Beitrag dafür zu leisten – jeder wo und wie er es kann. Der Frieden fängt schon im Kleinen an: Im wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander, immer und überall, im beruflichen wie im privaten Leben. Wenn wir selber Respektlosigkeit und Streit zulassen, dürfen wir uns nicht beklagen, wenn dies auch im Großen geschieht. Tragen wir alle das uns mögliche dazu bei, dass Freundschaft und Vertrauen bewahrt bleiben, und dass so unser aller Leben mit jedem neuen Tag besser, schöner und friedlicher wird. Der heutige Volkstrauertag erinnert uns an unsere gemeinsame Aufgabe und Verantwortung, jederzeit für Frieden und Verständigung einzutreten."  

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Gärtnergepflegte Grabfelder erweitern das Bestattungsangebot auf den Friedhöfen in Karlsdorf und in Neuthard. Die neu angelegten Grabflächen wurden bei einem Pressetermin von Bürgermeister Sven Weigt im Beisein von Vertretern des Gemeinderats, der Kirchengemeinden, Verwaltung, Bauhof und der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner offiziell übergeben. Die parkähnlichen Areale, die mit ihren geschwungenen Formen und mit markanten gestalterischen Elementen auch zur optischen Aufwertung der Friedhöfe beitragen, können für Sarg- und Urnenbestattungen genutzt werden. Die neuen Grabfelder in Karlsdorf-Neuthard wurden in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, der Genossenschaft badischer Friedhofsgärtner und der örtlichen Gärtnerei Geißler auf einen entsprechenden Gemeinderatsbeschluss hin konzipiert. Bürgermeister Sven Weigt zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Gemeinderat habe damit eine richtige und den sich geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entsprechende, zeitgemäße Entscheidung getroffen. Die vorhandene, spürbare Nachfrage nach dieser modernen Möglichkeit der Bestattung bestätige dies. Mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner und der Gärtnerei Geißler habe die Gemeinde „anerkannt leistungsstarke und verlässliche Partner an der Seite“. „Traditionelle Friedhofskultur auf neuen Wegen: Die Initiatoren schlagen damit einen neuen Weg der Friedhofsgestaltung ein und kommen dem Wunsch vieler Angehöriger nach würdevollen Grabstätten ohne Pflegeaufwand nach“, erläuterten Thomas Heiland von der Genossenschaft und Geschäftsinhaber Martin Geißler beim Ortstermin. „Es ist gut und richtig, dass es dieses Angebot der Bestattung in der Gemeinde jetzt gibt, denn sie findet gerade angesichts der gegenüber früher heute oft ganz anderen familiären Strukturen die entsprechende Nachfrage“, so Pfarrer Dr. Torsten Forneck von der Katholischen Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau. Dabei blieben die einzelnen Grabstellen immer noch individuelle und persönlich gestaltete Orte der Trauer und der Erinnerung. Die neuen Anlagen in den Friedhöfen in Karlsdorf und in Neuthard bieten Platz für Erd- und Urnengräber mit individuellen Grabsteinen sowie Gräber in einer Urnengemeinschaft am Baum oder an einer Trockenmauer. Die genauen Grabstellen werden von Grabsteinen mit den Namen der Verstorbenen markiert. Das komplette Gräberfeld mit seinen Grabstätten wird dauerhaft von der ortsansässigen Gärtnerei Geißler gepflegt. „Der Pflegeaufwand, der für viele Angehörige heutzutage belastend ist, entfällt dadurch“, so Thomas Heiland. Dazu schließen diese beim Kauf eines Grabes einen Dauerpflege-Vertrag mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner ab. Die Genossenschaft verwalte die von den Angehörigen einmalig oder über einen längeren Zeitraum in Raten erbrachten Zahlungen und sorge für die vertragsgemäße, dauerhafte Leistungserbringung. Bereits auf mehr als 400 Friedhöfen in der badischen Region gibt es gärtnergepflegte Grabfelder.       

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Der neue Bebauungsplan „Auf das Dorf“ in Neuthard wird jetzt nochmals im Detail der Bürgerschaft vorgestellt. Die Kulisse im Bereich Büchenauer Straße/Jahnstraße soll maßvoll dem aktuellen Bedarf an Wohnraum angepasst werden und entgegen dem ursprünglichen Plänen aus den Jahren 1961 und 1995 mehr Wohnungen ermöglichen. Dagegen wenden sich mehrere Anwohner, die sich durch das Mehr an Bauflächen benachteiligt sehen. Jüngst formierte sich eine Bürgerinitiative, die sich ebenfalls kritisch mit den Plänen auseinandersetzte (die BNN berichteten). Unzweifelhaft sei laut Bürgermeister Sven Weigt die in allen Verfahrenszügen praktizierte Transparenz. Seit jeher waren die Flächen, die früher teilweise als Gewerbestandort dienten, für den Wohnungsbau vorgesehen. Obwohl die Pläne in den Rathäusern eingesehen werden konnten, will man mit einer eigens in dieser Sache einberufenen und bereits bei der Einleitung des Verfahrens angekündigten Bürgerversammlung nochmals alle Interessierten und Bauwilligen umfassend informieren. Die Verwaltung will dabei auch die Hintergründe der Planänderung erläutern, so die Mitteilung aus dem Rathaus der Hardtgemeinde. Der Wohnungsmarkt sei immer noch äußerst angespannt. Rechtlich sei man verpflichtet, innerörtliche Brachen zu nutzen, bevor wertvolle Außenflächen geopfert werden. Eine Bestandsaufnahme soll zeigen, dass die bisherige Bebauungsdichte und der künftige Rahmen durchaus vergleichbar sind. Bislang habe man mit der Umwandlung ehemaliger Gewerbestandorte in Wohnbaugebiete sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Kulissen Tabakschopf, Kohlfahrtswiesen-Ost und das Gersterareal in Karlsdorf zeigten, dass Geschosswohnungsbau in unterschiedlicher Ausprägung in einem attraktiven Wohnumfeld dringend gebraucht wird. Nichts Anderes soll nach dem Willen des Rathauschefs in Neuthard entstehen. Auch hier gehe es um die maßvolle Bebauung innerörtlicher Freiflächen, die seit Jahrzehnten nicht den ihnen zugedachten Zweck erfüllten. Auch das Problem des Parkdrucks habe man in der Neuplanung aufgegriffen und 1,5 Stellplätze pro Wohnung zur Vorgabe gemacht. Bisher mussten die Bauwilligen 1 Stellplatz nachweisen. Von einer zu großen Verdichtung könne nach Wertung des Schultes also nicht gesprochen werden, was zusätzlich eine Flächenbilanz mit anderen Baugebieten unter Beweis stellen soll. Die Bürgerversammlung im Foyer der Altenbürghalle findet am Mittwoch, 06.11.2019, statt und beginnt um 19.00 Uhr.

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