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Ein deutsch-ukrainisches Sommerfest richtete jetzt die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard in der idyllischen Gartenanlage beim Kleingärtnerverein Karlsdorf aus.  Eingeladen waren alle in der Gemeinde wohnenden, vor dem Krieg in der Ukraine geflohenen Menschen, deren Gastgeber und die Vermieter von Wohnungen, die Aktiven der Flüchtlingshilfe sowie die Vertreter von Gemeinderat, Einrichtungen und Kirchen. Rund 200 Gäste verbrachten bei idealem Wetter einen sehr schönen und harmonischen Nachmittag und Abend, der rege zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch genutzt wurde. Mit einem lustigen und faszinierenden Programm eroberte Clown „Rinaldo“ alias Reinhold Leppert aus Karlsruhe die Herzen der kleinen und großen Besucher im Sturm. Mit einer besonderen Überraschung wartete  Elke Huber aus Karlsdorf-Neuthard auf, die  Präsidentin der Vereinigung „Inner Wheel Kraichgau-Stromberg“ ist. Sie überreichte Bürgermeister Sven Weigt einen Spendenscheck über 700 Euro für die Ausrichtung dieses Abends zugunsten der Ukraine-Hilfe. Der Rathauschef dankte für diese großartige Unterstützung. Es sei das schönste Ergebnis dieses Abends, so viele glückliche und strahlende Gesichter zu sehen, gerade bei den Menschen, die sehr schwere Zeiten durchgemacht haben und noch immer in großer Sorge um ihre Angehörigen und ihre Heimat sein müssen, so Weigt. Er dankte allen Beteiligten für das gute Gelingen dieses wertvollen Treffens, auch dem Kleingärtnerverein Karlsdorf mit seinem Vorsitzenden Wolfgang Bäuerle.  

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Der frühere Seelsorger der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian Neuthard, Pfarrer Rudi Müller, ist am Freitag, 27. Mai im Alter von 86 Jahren verstorben. Nach seiner Priesterweihe 1962 in Walldürn und verschiedenen beruflichen Stationen war Müller von 1996 bis 2009 Pfarrer von St. Sebastian Neuthard und von 2001 an auch von St. Bartholomäus Büchenau. Nach dem Tod von Pfarrer Bernhard Machauer fungierte er zudem eine Zeitlang als Administrator von St. Jakobus Karlsdorf. „Bis heute erinnern das in seiner Zeit renovierte Innere von St. Sebastian sowie die von ihm begründeten jährlichen Adventsfahrten an ihn. Die Jugendarbeit lag ihm sehr am Herzen sowie die Begegnung mit den Menschen, für die er immer ein offenes Ohr hatte“, heißt es in einem Nachruf der katholischen Seelsorgeeinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau über den überaus beliebten und geschätzten Pfarrer. Auch nach seinem Ruhestand und Wegzug blieb der allseits geschätzte Seelsorger der Gemeinde eng verbunden. Den Menschen zugewandt, gütig, herzlich und sorgend, so wird Pfarrer Rudi Müller vielen in dankbarer Erinnerung bleiben. Für seine außergewöhnlichen Verdienste um das Wohl und Ansehen der Gemeinde überreichte ihm Bürgermeister Sven Weigt zur  Verabschiedung im Jahr 2009 die Bürgermedaille der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard.   Pfarrer Rudi Müller wird an diesem Donnerstag, 2. Juni, in seinem Heimatort Buchen-Hettingen bestattet. Von Neuthard fährt ein Bus dorthin. Anmeldungen unter Telefon (07251) 4 11 63 beim Pfarrbüro.          

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Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard freut sich, auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Ferienprogramm in den Sommerferien anbieten zu können. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie gibt es die Broschüre mit allen Ferienspaß-Terminen nun wieder in gedruckter Form. Sie wird  in den Schulen in Karlsdorf-Neuthard (Klassen eins bis vier) sowie in den Kindergärten an die Schulanfänger verteilt. Ebenso steht eine Online-Version zur Verfügung. Anmeldungen zum Ferienprogramm sind ab sofort bei den einzelnen Veranstaltern möglich. Die Broschüre erhalten Sie auch am Express-Schalter beim Bürgerbüro und in der Bibliothek am Mühlenplatz. Weitere Informationen rund um die Aktion Ferienspaß gibt es bei der Gemeindeverwaltung, Frau Habitzreither, E-Mail: iris.habitzreither@karlsdorf-neuthard.de  Mit knapp 60 attraktiven Veranstaltungen ist das Programm in diesem Jahr besonders vielfältig und auch durch einige neue Aktionen bereichert. Wir möchten uns schon heute bei allen Beteiligten, den Helfern und Betreuern für dieses Engagement bedanken. Zwar hat sich die Corona-Lage weitgehend entspannt, trotzdem bitten wir, sich über die aktuellen, gültigen Corona-Verordnungen der Landesregierung regelmäßig zu informieren, sollte sich die Corona-Lage wieder verschärfen. Hinweise finden Sie unter: www.baden-wuerttemberg.de   und auf der Homepage der Gemeinde sowie in den Tageszeitungen. Grundsätzlich gilt bei jeder Veranstaltung, dass die grundlegenden, bekannten Corona-Hygiene- und Schutzmaßnahmen immer einzuhalten und die Anweisungen der Organisatoren zu beachten sind.

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In Karlsdorf-Neuthard sollen alle innerörtlichen Grünflächen naturnah umgestaltet werden.  Das hat der Gemeinderat unlängst beschlossen und nun sollen nach und nach diesem Beschluss immer mehr sichtbare Taten folgen. Augenfällig wird das dieser Tage beim Verkehrskreisel bei den Einkaufsmärkten in Neuthard. „Neben einer neuen, ökologisch hochwertigen Bepflanzung mit einheimischen Stauden und kleinen Bäumen, sollen dort vier großformatige Wappen für einen Blickfang sorgen“, eröffnet Johannes Heberle, der Klimaschutz-Manager der Gemeinde. Die aus Cortenstahl gefertigten Ortswappen von Karlsdorf, Neuthard sowie der ungarischen und brasilianischen Partnergemeinden Nyergesújfalu und Guabiruba sollen neben der ansprechenden Bepflanzung auch künstlerische Farbtupfer bieten. „Für eine dauerhafte naturnahe Umgestaltung und ökologische Aufwertung von Grünflächen ist es nicht damit getan, den Rasen einfach länger wachsen zu lassen, obwohl auch das auch schon einige Vorteile hat“, erläutert Heberle. Die richtige Pflanzenauswahl für einen Verkehrskreisel sei eine knifflige Sache, will man in Punkto Ökologie, Nachhaltigkeit und auch der notwendigen Verkehrssicherheit auf einer relativ kleinen Fläche punkten. Derzeit liegen die Metallplatten auf dem Kreisel noch platt auf. Sie sollen vom Bauhof der Gemeinde aber demnächst mit Winkelstützen in ihre richtige Position gebracht werden. Das Team Grünpflege vom Bauhof kümmerte sich auch um das fachgerechte Setzen der Pflanzen. Weitere Kreisel und Grünflächen sollen folgen, wobei auch dort beim zeitlichen Ablauf  jeweils die jahreszeitliche Vegetation berücksichtigt wird, bestätigt Heberle.

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Von einem Einsatzstab zum nächsten: Seit März 2020 wurden im "Krisenstab Corona" im Rathaus sämtliche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung koordiniert. „Viele neue Entwicklungen, Regelungen und Verordnungen, die in den Höhepunkten der Krise an sieben Tagen in der Woche teilweise im Stundentakt wechselten, galt es zu beraten und so schnell und so gut wie möglich vor Ort umzusetzen“, so Bürgermeister Sven Weigt, der dem verwaltungsinternen Einsatzstab vorsteht. In den zurückliegenden Wochen hat sich die Infektionslage erfreulicherweise deutlich entspannt und der einstige Krisenstab, der zuletzt Einsatzstab hieß, kann in den Bereitschaftsmodus zurückgefahren werden. Heißt: Falls nötig, kann er sofort wieder aktiv werden.   Dafür hat seit mehreren Wochen eine neue Herausforderung die mehr als zwei Jahre währende omnipräsente Corona-Krise abgelöst. Schon kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat sich im Rathaus der Hardtgemeinde ein neuer Einsatzstab etabliert, der sich um alle anfallenden Aufgaben rund um die Aufnahme und Versorgung von Geflüchteten aus der Ukraine kümmert. „Wir haben ein schlagkräftiges Team, das die zusätzliche Herausforderung mitträgt. In diesem Zusammenhang geht auch ein Dankeschön an den Gemeinderat und an unsere Bevölkerung, an den Caritasverband und an viele Vereine oder Firmen, die uns dabei tatkräftig unterstützen“, informiert Rathauschef Weigt. In der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard wohnen derzeit etwa 160 vor dem Krieg geflohene Menschen aus der Ukraine, großteils in privat oder von der Gemeinde angemieteten Wohnungen sowie in der Flüchtlingsunterkunft des Landkreises. Gerade auch bei der Bereitstellung von Wohnraum, bei Spendenaufrufen oder der Hilfe und Begleitung im Alltag für die geflüchteten Menschen, kann die Gemeinde auf ein starkes Netzwerk Ehrenamtlicher zurückgreifen. „Ohne diese Bereitschaft von vielen wäre eine solche Aufgabe für die Gemeinden und den Landkreis Karlsruhe wohl nicht zu stemmen“, so Bürgermeister Sven Weigt.                                                            

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Mit einer neuen „AusleihBar“ will die Bibliothek am Mühlenplatz in Karlsdorf-Neuthard Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein fördern. „Wir haben bereits von mehreren Jahren damit begonnen, nützliche Dinge zum Ausleihen anzubieten. Nun nutzen wir neue Fördergelder aus dem Programm des Deutschen Bibliotheksverbands „Vor Ort für Alle“ dafür, das Angebot auszuweiten und eine „Bibliothek der Dinge“ zu organisieren“, eröffnet Jutta Walde, die Leiterin der Einrichtung.   So kommt zur Getränkestation „WunderBar“ eine „AusleihBar“ hinzu, die im Beisein von Bürgermeister Sven Weigt jetzt offiziell eröffnet wurde. Diese umfasst viele praktische Gegenständen, die man im Alltag nur selten nutze, aber doch hin und wieder brauche, so Walde. Ob für Haus und Garten, Outdoor und Freizeitaktivitäten, Schule oder Büro zuhause: Dank des  neuen Angebot können Ausleiher nicht nur bares Geld sparen, sondern auch zu einem bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen beitragen, heißt es. Auch ausgefallene Angebote finden sich in den übersichtlichen Regalen, so etwa eine Nebelmaschine für die nächste Party zuhause. Die Gegenstände können von Lesern ab 18 Jahren mit einem gültigen Bibliotheksausweis entliehen werden. Alle weiteren Infos rund ums Ausleihen gibt es vor Ort, informiert das Bibliotheksteam. „Die Bibliothek versteht sich als Ort der Begegnung, des Lernens und der Inspiration, der sozialen, kulturellen und digitalen Teilhabe, wozu die „AusleihBar“ hervorragend passt“, so die Einschätzung von Bürgermeister Sven Weigt, der sich darüber freut, dass die Gemeindebibliothek als eine der ersten mit einem solchen  Angebot am Start ist.

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Im Congress-Center im rheinland-pfälzischen Ramstein ging jetzt ein großes Treffen der „Brasilienfreunde Baden-Hunsrück-Pfalz-Saarland“ über die Bühne. Das berichtet die Badisch-Südbrasilianische Gesellschaft mit Sitz in Karlsdorf-Neuthard. Bereits im April 2019 gab demnach eine erste Tagung den Anstoß zu einer vertiefenden Zusammenarbeit von Gruppen aus den beteiligten Regionen, die in unterschiedlicher Weise mit dem südlichen Brasilien verbunden sind. Bei der aktuellen Zusammenkunft, die Brasilienkenner Theo Pfleger von der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft moderierte, wurden die bisher gemachten Erfahrungen diskutiert und in Arbeitskreisen Ziele und Strategien der weiteren Zusammenarbeit auf fachlicher Ebene erarbeitet. Teilnehmer aus der Politik waren unter anderem die Landtagsabgeordneten Ulli Hockenberger (Baden-Württemberg) und Marcus Klein (Rheinland-Pfalz). Neben Hockenberger ging besonders Egon Klefenz, lange Jahre Honorarvertreter des Brasilianischen Bundesstaates Santa Catarina und Gründungspräsident der Badisch-Südbrasilianischen Gesellschaft BSG mit Sitz in Karlsdorf-Neuthard, auf die Anfänge der freundschaftlichen Begegnungen und intensiven Beziehungen ein. Im 19. Jahrhundert waren Tausende Menschen aus wirtschaftlichen Gründen, Hungersnot, Armut und politischer Unterdrückung auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen ausgewandert, um im größten Land Südamerikas eine neue Heimat zu finden. Die Nachfahren der ersten Siedler leben heute überwiegend in den südbrasilianischen Bundesstaaten Rio Grande Do Sul, Parana und Santa Catarina, wo in unserer Region angestammte Nachnamen deshalb häufig zu finden sind und wo auch bis heute viel Deutsch und badischer Dialekt gesprochen wird. Im Jubiläumsjahr 2024 sind zahlreiche Veranstaltungen angedacht, hieß es bei der Tagung. Sven Weigt, Bürgermeister der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard, aktueller Präsident der Badisch-Südbrasilianischen Gesellschaft und Honorarvertreter des Bundesstaates Santa Catarina, sprach auch namens des Landrats des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel. Weigt gab in seinem Vortrag Einblick in die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit auf kommunaler und staatlicher Ebene. „Die Kommunen Karlsdorf-Neuthard und Guabiruba in Südbrasilien pflegen seit 2010 eine offizielle Partnerschaft, die seither und trotz der großen Entfernung durch zahlreiche, herzliche Begegnungen am Leben gehalten wird“, teilte Weigt mit. Eine partnerschaftliche Verbindung des Landkreises Karlsruhe mit der südbrasilianischen Stadt Brusque in Santa Catarina war zudem 2012 gegründet worden. Jährlicher Jugendaustausch mit beruflichen Schulen und Gymnasien sowie eine, im Jahre 2015 beschlossene und 2021 mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnete Klimapartnerschaft würden seither einen signifikanten Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten, so Weigt. Auswanderungsforscher, Genealoge und Historiker Dr. Lothar Wieser aus Mannheim beleuchtete Hintergründe und Aspekte seiner Forschungen. BSG-Vizepräsident Lothar Hillenbrand und Theo Pfleger zogen am Ende ein überaus positives Fazit und teilten mit, dass die nächste Zusammenkunft auf der badischen Seite in Karlsdorf-Neuthard über die Bühne gehen soll.  

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Ab dem 4. April entfallen für alle Besucherinnen und Besucher beim Zutritt in die Rathäuser und die sonstigen Dienststellen der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard die bisherige 3G-Regelung sowie die Maskenpflicht. „Damit möchte die Gemeinde entsprechend der ab dem 3. April geltenden allgemeinen Regelungen in Deutschland und in Baden-Württemberg mit der weitreichenden Aufhebung der bisherigen Corona-Maßnahmen ebenfalls einen weiteren Schritt zur Normalität gehen“, heißt es vom Einsatzstab Corona im Rathaus unter Vorsitz von Bürgermeister Sven Weigt dazu. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt dann keine Maskenpflicht mehr.  Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder OP-Maske) bei Besuchen im Rathaus oder anderen öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde stehe ab diesem Zeitpunkt im Ermessen jedes Einzelnen und sei nach wie vor zulässig und möglich, jedoch nicht mehr verpflichtend. „Wir empfehlen insbesondere dann, wenn Abstände in Innenräumen nicht eingehalten werden können, diesen zusätzlichen Schutz“, informiert die Verwaltung. Für persönliche Besuche im Rathaus empfiehlt sich eine vorherige telefonische Terminvereinbarung unter der Rufnummer (07251) 443-0 oder direkt unter der Durchwahl der jeweiligen Ansprechpartner. Vieles kann mittlerweile auch online oder am Telefon  erledigt werden. Damit hat die Gemeindeverwaltung in den zurückliegenden Monaten durchaus gute Erfahrungen gemacht und auch die Einwohnerinnen und Einwohner nutzen gerne diese Möglichkeit, so die Erfahrungen im Rathaus. Zudem stehen im Bürgerbüro die bewährten Express-Schalter im Freien zur Verfügung. Dort können fast alle Dienstleistungen des Bürgerbüros beansprucht werden, ohne das Gebäude betreten zu müssen. Die Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro sind unter Rufnummer (07251) 443-260 im Regelfall von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr erreichbar. Außerdem können auch für Mittwochnachmittags und bei Bedarf zu weiteren Zeiten Beratungstermine vereinbart werden.

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Einen Videoclip mit dem von Edo Zanki geschriebenen und gesungenen Lied „Für wen dein Herz schlägt“ hat das Kangaroo Digital Audio Tonstudio in Karlsdorf-Neuthard neu produziert.   „Die Bilder des Krieges in der Ukraine kann und darf man nicht ignorieren. Deshalb waren wir erfreut zu sehen und zu erleben, dass sich die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard mit ihrem Bürgermeister Sven Weigt sehr engagiert. Wir konnten nicht ruhig danebenstehen und wollten etwas beitragen“, eröffnet Vilko Zanki, der viele Jahre lang mit seinem im September 2019 verstorbenen Bruder Edo ein kongeniales musikalisches Duo in Karlsdorf bildete, das mit seinem Tonstudio in der Karlsdorfer Bahnhofstraße bis heute ein Markenzeichen in der Branche setzt. Zudem erlangte Edo Zanki neben der Tätigkeit als Musikproduzent auch als Komponist und Sänger hohe Popularität und Kultstatus mit seinen anspruchsvollen und in die Tiefe gehenden Arrangements und Songs. Er war ein einzigartiger Pionier und Wegbereiter deutscher Pop- und Soulmusik und erlangte hohe Wertschätzung auch durch seine aufgeschlossene, liebevolle und charismatische Art.      „Edo hat vor vielen Jahren den Song „Für wen dein Herz schlägt“ aufgenommen. Der Text ist leider immer noch aktuell. Unser Video soll alle Menschen ermutigen, Empathie und Hilfsbereitschaft für die Menschen, die flüchten mussten, zu zeigen.  Danke an alle, die mitgemacht haben“, so Melanie Greulich und Vilko Zanki, die das Projekt innerhalb des Labels „Brother Records“ zusammen mit Bianca und Charlotte Zanki umgesetzt haben. Entstanden ist ein Videoclip, das Einwohnerinnen und Einwohner aus Karlsdorf-Neuthard mit dem Schild „Für wen dein Herz schlägt“ zeigt. Gedreht und produziert hat den Clip Dirk Weiler.   Bürgermeister Sven Weigt zeigt sich von der Idee und dem Engagement der örtlichen Musiker und Künstler sehr angetan. „Gerade in diesen schweren Zeiten vermag Musik den Menschen Hoffnung und Inspiration zu geben. Edo und Vilko Zanki haben mit ihrem Team unsere Gemeinde nachhaltig positiv geprägt und hier schon vor vielen Jahren die Grundlagen gelegt für den ausgezeichneten Ruf eines hochprofessionellen und modernen Tonstudios, in dem auch die Empathie und die Unterstützung für Musiker und Bands nie zu kurz kamen. Wir hoffen, dass dieses neue Arrangement sehr viele Menschen erreicht und sie dieses vielleicht auch mit einer Spende zugunsten der Ukraine-Hilfe verbinden“, so der Rathauschef. Wer im Sinne der Initiatoren etwas für die Ukraine-Hilfe spenden möchte, kann dies gerne über das Spendenkonto des deutsch-ukrainischen Vereins in Karlsruhe tun: "Spendenkonto: Deutsch-Ukrainischer Verein e.V." IBAN DE63 6619 0000 0010 4844 80 Volksbank Karlsruhe Verwendungszweck "Hilfe im Krieg"

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Aktuelle Entwicklung Ukraine: Bislang sind ca. 30 Kriegsflüchtlinge in Karlsdorf-Neuthard angekommen, die fürs erste alle privat bei Freunden oder Verwandten untergebracht sind. Wir haben auf unsere Aufrufe hin (u.a. Wohnraum, Dolmetscher) erfreulicherweise schon viele Angebote bekommen. Die vor sieben Jahren schon hervorragend bewährte Arbeitsgruppe "Kleiderkammer" aus der Flüchtlingshilfe KN heraus war die ganze Zeit über sozusagen im standby Modus und sorgt nun von jetzt auf gleich dafür, dass bei Bedarf Kleidung oder Spielsachen bereitgestellt werden können. Angebotener Wohnraum wird von den Kolleginnen und Kollegen im Rathaus geprüft und geeignete Wohnungen nach Bedarf von der Gemeinde angemietet. Wir haben mehrere ehrenamtliche Dolmetscher/innen gefunden, die auch kurzfristig helfen können. Damit sind wir für diese Herausforderung in einer seit langem so nie gekannten Krise für ganz Europa hier auf örtlicher Ebene gut aufgestellt. Wir sind froh und stolz darüber, dass unsere Einwohnerinnen und Einwohner wieder zusammenstehen, helfen und große Solidarität zeigen! Wir von der Gemeinde versuchen das Ehrenamt neben unseren momentanen Hauptaufgaben wie z.B. der Unterbringung, bestmöglich zu koordinieren und zu unterstützen. Auch ehrenamtliche Alltagsbegleiter, die im Idealfall in Form von Patenschaften sich um einzelne Personen oder Familien etwas kümmern können, werden in Zukunft mit Sicherheit gebraucht. Wer helfen möchte, schreibt am besten eine kurze Mitteilung mit Namen, Adresse und Erreichbarkeit an ukraine@karlsdorf-neuthard.de

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Kontakt Pressemitteilungen

Herr Thomas Huber
Sachgebietsleiter
Bild des persönlichen Kontakts "Herr Huber"
Telefon 07251/443205
Fax 07251/443270
Gebäude Rathaus Karlsdorf
Aufgaben

Bürgerangelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit

Frau Iris Habitzreither
Bild des persönlichen Kontakts "Frau Habitzreither"
Telefon 07251/443211
Fax 07251/443280
Gebäude Rathaus Karlsdorf